Archive for the ‘Hund’ Category

Schwierige Entscheidung: Rassehund oder Mischling?

© Eric Isselée - Fotolia.com

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Viele Menschen träumen ihr Leben lang von einem Hund als Haustier. Doch kaum kommt die Diskussion über einen Hund zutage, gehen die Entscheidungen viel weiter, denn wenn der Beschluss gefasst wurde, sich einen Hund zuzulegen, kommt als nächstes die Frage: Rasse oder Mischling? 

In letzter Zeit wurden Vorurteile gegenüber des Rassehundes immer lauter, dass er anfälliger für Krankheiten sei und früher sterbe, als ein robuster Mischling. Diese These kann nicht pauschalisiert werden, auffällig ist aber, dass Rassehunde zu speziellen Erkrankungen neigen, die für ihre Rasse typisch sind, dazu zählen Gelenkkrankheiten und Stoffwechselstörungen.  

Bevor ein Hund in Betracht gezogen wird, sollte sich eingehend informiert werden, denn auch die Option, ein Hund aus dem Tierheim zu holen steht zur Debatte. Für diese Variante empfiehlt es sich allerdings, bereits Erfahrungen mit der Hundehaltung zu haben, da Hunde aus dem Tierheim oftmals Verhaltensstörungen aufweisen.

Wer sich einen Rassehund  anschaffen möchte, hat dabei den Vorteil, gewisse Charakterzüge der Rasse und damit des Hundes schon zu kennen. Der Nachteil des Rassehundes ist allerdings der hohe Preis. Wer seinen Hund nicht auf Hundeshows präsentieren möchte und kleine Makel als positiv empfindet, kann sich einen Rasshund auch aus einer Hobbyzucht kaufen, die sind meistens robuster und zudem günstiger. 

Auch Mischlingshunde haben ihren Reiz, sie sind robust und zudem einzigartig. Allerdings gibt es beim Kauf sehr viel zu beachten. Zunächst sollte sich darüber informiert werden, welche Rassen in dem Mischling stecken, um Aufschlüsse darüber zu erhalten, welche Charakterzüge in dem Hund stecken. 

Als Familienhunde eignen sich immer Golden Retriever und Labradore, da diese ein sehr geringes Potential an Aggressionen aufweisen. 

Weg mit dem Winterspeck

panthermedia.net Werner Gölzer

panthermedia.net Werner Gölzer

Es gibt ja altbekannte Weisheiten darüber, dass Hund und Herrchen, beziehungsweise Frauchen, gewisse Ähnlichkeiten aufweisen. Inwieweit das bei Ästhetik und Äußerem wirklich wahr ist, kann man schwer einschätzen, aber eine Binsenweisheit deckt in der Tat eine Parallele auf: der Mensch ist von Natur aus faul, das Tier auch.

Während wir uns auch gern mal in kälterer Zeit, ummantelt und geschützt durch dicke Kleidung gehen lassen, tritt auch der geliebte Vierbeiner manchmal etwas kürzer. Da weder Herrchen noch Frauchen in der kalten Jahreszeit gewillt sind, viel mit dem tierischen Ziehkind nach draußen zu gehen, geschweige denn intensiv in der Kälte Sport zu treiben, wächst auch das Fettpolster beim Tier. Im Gegensatz zum Menschen setzt der Hund jedoch nicht im Bauchbereich an, sondern eher an der Brust. Ein guter Test ist daher, das Tier beim Streicheln auch mal im Brustbereich abzutasten – unter normalen Voraussetzungen sollte man dabei die Rippen ertasten können. Ist dies nicht möglich, hat der beste Freund des Menschen wohl einige Pfunde zuviel an Körpergewicht.

Doch was kann man tun, wenn Mops und Co. zum Moppelchen werden? Wie auch beim Mensch ist es angeraten, das Tier wieder sportlich aktiv werden zu lassen. Leichte Spaziergänge verbunden mit ein wenig Jogging (so kommt man selber auch in Bewegung) bewirken in ihrer Regelmäßigkeit wahre Wunder. Sollte man nicht schon von vornherein einen anderen Essensplan für den Winter aufgestellt haben und sich dadurch ein hartnäckiges Fettpolster beim geliebten Snoopy aufgebaut haben, ist auch eine Ernährungsumstellung ein gutes Mittel. Für das Tier gibt es spezielles Diätfutter, es kann selbst schon etwas bringen, wenn man einfach etwas weniger Futter im Winter verteilt.

Bedenken sie immer, dass es hierbei nicht um rein ästhetische Maßnahmen geht – ein etwas runderer Hund sieht sicher süß aus -, sondern um die Gesundheit ihres treuen Begleiters.

Winterpflege für den Hund

Hund im Winter © Stefan Körber - Fotolia.com

Hund im Winter © Stefan Körber - Fotolia.com

Besonders zum Start der Winterferien sind die Autobahnen und Straßen voll. Auf in den Winterurlaub, natürlich mit der Familie. Bei den derzeitigen Temperaturen in ganz Europa ist es allerdings wichtig, dass die Straßen frei und vor allem sicher sind. Denn schließlich soll der Winterurlaub nicht schon bei der Hinfahrt zur Schlitterpartie werden. Doch nicht etwas um die menschlichen Vertreter dreht sich dieser Artikel, sondern um die geliebten Vierbeiner: die Hunde. Denn das Salz nagt nicht nur an den Reifen von den Autos der Menschen, sondern auch an den Pfoten der treuesten Menschenfreunde.

Vielleicht kennt es ein jeder in der kalten Jahreszeit, also genau dann, wenn die die eisige Kälte uns frieren lässt. Auch das richtige Schuhwerk kann manchmal nicht die nervenden Steine abhalten, die sich in die Sohle des Schuhs bohren. Auch Hunde haben mit eben ganeu diesen Salzen und Steinen zu kämpfen. Bei uns hilft nur das Auspuhlen der Steine aus dem Schuhwerk, Hunde tragen nicht selten eine Verletzung davon. Dabei gibt es allerdings viele Mittel, um den Vierbeinern unserer Herzen doch noch einen angenehmen Trip durch die Natur zu bescheren. Um beispielsweise die Pfoten zu schützen, kann man sich aus der Drogerie seines Vertrauens die Salbe Hirschtalg holen. Diese hilft auch bei Hunden und kann präventiv und nach dem Spaziergang aufgetragen werden. Dabei werden kleine Risse abgedichtet.

Und weil sich die Welt weiterdreht, gibt es natürlich – wer hätte es nicht erwartet – auch kleine Schuhe für den modischen Vierbeiner von heute. Sie bieten den optimalen Schutz, damit das Tier in der menschlichen Welt überleben kann. Und ganz egal wer von beiden (Herrchen oder Hundchen) nicht in die Kälte will: Einfach der Kälte trotzen und dennoch herausgehen, das härtet ab und zwar beide.

Teures Hobby: Hundehalter

© Pali A - Fotolia.com

© Pali A - Fotolia.com

Immer mehr Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft legen sich Hunde zu. Vor allem die Anzahl an Hunden in der Stadt ist enorm gestiegen. Früher empfanden die meisten Menschen die Haltung eines Hundes in einer kleinen Mietswohnung, als quasi berufstätiger Teil der Gesellschaft, als für den Hund unzumutbare Quälerei. Doch diese Moral hat sich gelockert und sogar Sozialarbeiterinnen leisten sich den kleinen Luxus “Hund”. Denn berechnet man das Einkommen des Durchschnittlichen Hundehalters und stellt es in Bezug zu den Ausgaben, die die Haltung eines Hundes mit sich ziehen, so fällt auf, dass die wenigsten sich eigentlich einen Hund leisten können dürften. Doch mittlerweile findet man sogar unter Obdachlosen und Punkern eine Unmenge an Hundebesitzern. Es ist fraglich, in wiefern dieses Bild vertretbar und von den Tierschutzorganisationen hinnehmbar ist. Knapp tausend Euro kostet ein Hund seinen Besitzer jährlich. Viele Hundebesitzer bleiben jedoch, was ihre Einkünfte besitzt im oder knapp unter dem Harzt IV Satz mit knapp 7500 Euro jährlich. Diese Divergenz macht stutzig.

Man fragt sich weiter, warum so viele Menschen mittlerweile das zwingende Bedürfnis haben, sich einen Hund zu halten. Ist man sich selbst nicht genug? Warum bekommt man nicht wie ursprünglich im biologischen Plan vorgesehen einfach Kinder? Oder werden die Menschen einfach immer einsamer und genießen die treue eines gehorsamen Vierbeiners in ihrer tristen Einsamkeit, als eine Art Auffangbecken ihrer Emotionen?

Wer sich einen Hund zulegen will, sollte immer etwas Geld aufgespart haben, da abgesichert sein sollte, dass der Hund im Falle einer unerwarteten Krankheit oder Verletzung auch behandelt werden kann. Nicht wenige Hundehalter haben in einer solchen Situation den Hund einfach erstickt oder erschlagen und dann kostengünstig entsorgt. Oftmals ist die Anschaffung eines neuen, jüngeren Hundes günstiger als eine medizinische Behandlung.

 

Der Mops

Der Mops © Brian Bailey - Fotolia.com

Der Mops © Brian Bailey - Fotolia.com

Der Mops ist ein beliebtes Haustier. Er stammt aus China, wo er vor über 2000 Jahren heran gezüchtet wurde, damals war er noch ein Privileg für Kaiser. 

Er hat normalerweise glattes, kurzes und weich-glänzendes Haar und ist entweder schwarz oder silbergrau. Idealerweise wiegt er zwischen 6 und 8 Kilo, was für seine kompakte Körpergröße passend ist. Das robuste Rassetier ist ein angenehmer Begleithund. Die FCI, der größte Dachverband für Hunde, beschreibt sein Wesen sehr charmant, würdevoll und intelligent. Nicht zuletzt, weil er so unagressiv ist, kann er gut gemeinsam mit anderen Tieren gehalten werden.
Der Mops erfreute sich schon immer großer Beliebtheit. In Winnenden steht sogar ein Denkmal für den Mops von dem damaligen Herzog Karl Alexander von Württemberg. Dieser Hund soll bei der Schlacht um Belgrad sein Herrchen im Durcheinander des Kampfes gegen die osmanischen Truppen 1717 verloren haben und allein zum Schloss zurück gelaufen sein. Auch an einem Denkmal in Herrenberg führt ein Mops eine Prozession an. Eine Freimauererloge aus dem 18. Jahrhundert, der Mopsorden, hatte sogar einen – wie sollte es anders sein – Mops aus Porzellan als Symbolfigur. Auch in der Literatur wurden dem beliebten Tier einige Denkmäler gesetzt. Zum Beispiel von Emanuel Eckardt in “Der Mops von Bornholm” und in Wilhelm Buschs “Plisch und Plum”.
Ein Gemälde des Malers William Hogharth überliefert den Mops in seiner historischen Form, doch erst in Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform besonders deutlich. 

Und selbst der großartige Loriot hat gesagt: “Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos”. 

Hygiene bei Haustieren: Fellpflege ihres Hundes

Der Hund gilt als liebster Freund des Menschen. Viele der Vierbeiner sind mehr als nur ein Haustier, sie gehören zur Familie, werden gehegt und gepflegt wie das eigene Kind oder sind sogar Ersatzkinder. Dazu zählt nicht nur, das Füttern, Streicheln und Gassi gehen, sondern auch die richtige Pflege: Zähne, Ohren, Pfoten und Fell müssen regelmäßig gesäubert und geschnitten werden. Vor allem bestimmte Hunderassen wie Yorkshire Terrier und Shi Tzus benötigen aufgrund der Beschaffenheit eine besondere Fellpflege.

Wem selbst die Zeit dafür fehlt oder lieber möchte, dass es professionell gemacht wird, bringt seinen kleinen Liebling in einen der zahlreichen Hunde-Salons, in denen alles für das Wohl des Hundes getan wird. Ähnlich wie in Frisör-Salons für Menschen heißt es auch dort: Waschen, Schneiden, Fönen! Darüber hinaus kümmern sich die Fachkräfte, falls gewünscht, auch um den Zahnstein des Vierbeiners, schneiden ihm die Krallen und säubern die Ohren. Die Hauptarbeit wird jedoch dem Fell gewidmet, wobei es in der Regel nicht um Schönheit, sondern eher um Pflege geht. Umgepflegtes und langes Fell verfilzt, kann zu Ekzemen und anderen Hauptproblemen führen. Dadurch ist das schneiden, stutzen oder trimmen des Hundefells von großer Bedeutung.

Nicht jedem Hund gefällt es, wenn an ihm rumhantiert wird: das Geräusch des Rasieres, der über die Haut gezogen wird, das Waschen mit Shampoo oder das laute Föhnen kann bei Hunden neben Unruhe und Angst auch Agressionen und Bissigkeit auslösen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass die “Kunden” auch mal betäubt und mit Maulkorb bearbeitet werden. Am Ende zählt wie immer das Ergebnis und das kann sich sehen lassen. Nur immer Winter würden die meisten Hunde doch sagen: “Nur die Spitzen bitte!” Wenn sie es könnten!

Der Golden Retriever

© marinini - Fotolia.com

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Ursprünglich bei der Jagd eingesetzt ist der Golden Retriever heute eine der beliebtesten Hunderassen weltweit.

Den Golden Retriever kann man leicht am langen, glatten oder auch leicht gewellten Fell erkennen. Die Farbe seines Fells variiert dabei meistens von Gold bis Creme.

Die Rasse entstand in der Mitte des letzten Jahrhunderts hoch oben im Norden Schottlands. Wie alle Retriever wurde auch der Golden Retriever als Jagdhund gezüchtet. Man setzt ihn ein, um geschossene Vögel (häufig auch aus dem Wasser) zu holen. Er ist immer zuverlässig und ausdauernd bei der Suche, noch dazu ist er ein eifriger, durch nichts ablenkbarer Apporteur. Bei der Jagd wird er meistens zusammen mit anderen Hunden eingesetzt. Hier zahlen sich sein sanftes Wesen und Verträglichkeit mit Artgenossen besonders aus. Denn gerade bei der Jagd sind Kampftrieb und Aggressivität den anderen Hunden gegenüber unerwünscht. Außerdem machen dem Golden Retriever auch extreme, nasskalte Witterungsbedingungen nichts aus.

Heute besticht die Rasse vor allem durch ihr ausgeglichenes Wesen und ihre gute Verträglichkeit mit Menschen und ganz besonders mit Kindern. Auch seine Leichtführigkeit und sein starkes Bedürfnis, dem Führer Freude zu bereiten, machen den Golden Retriever zu einem beliebten Familienhund. Die Rasse ist ruhig, geduldig, aufmerksam, und temperamentvoll. Noch wichtiger: Die Golden Retriever sind sehr anpassungsfähig. Diesen Wesensmerkmalen verdanken sie ihre große Beliebtheit auch als Familienhunde.

Die beschriebenen Leichtführigkeit des Golden Retreivers in Verbindung mit seiner hohen Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen ihn auch zu einem zuverlässigen Blinden- oder Gehörlosenfüher. Auch als unbestechlichen Spürhund für Zoll und Kripo, als Lawinen- und Sprengstoffsuchhund und nervenstarken Retter von Erdbebenopfern wird er häufig eingesetzt.

Wer einen Golden Retrievers halten will, soll beachten, dass die Haltung dieser Hunde – wie die aller Jagdhunde – sehr  bewegungs- und trainingsintensiv ist. Wenn man die Hunde nicht genug fördert, kann es auch mal vorkommen, dass sie unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln. Daher muss man unbedingt eine sinnvolle Beschäftigung finden, die über das normale Gassigehen hinausgeht.