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Gartenpflege in der Herbstzeit

© Kurhan - Fotolia.com

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Die Tage werden wieder gleichsam kälter und dunkler und die Erde bereitet sich sichtlich auf die Winterruhe vor. Durch viel Niederschlag und niedrige Temperaturen wird das ständige Gießen nicht mehr benötigt und die Bäume verabschieden sich bereits von der bunten Blätterpracht.
Genau dieses gefallene Laub macht vielen Hobby-Gärtnern zu schaffen. Denn die über Garten, Wege und Fallobst gewehten Blätter können eine Menge Arbeit mit sich bringen. Bevor diese Abschnitte zu gefährlichen Rutschpartien werden, heißt es hier, ein wenig Ordnung zu schaffen. Um sich zusätzliche Kleinstarbeit zu ersparen und nicht auch Dachrinnen und Regentonnen von den Blättern befreien zu müssen, können entsprechende Abdeckungen im Voraus Abhilfe schaffen. Denn oft bieten schon die Rasenflächen allein genug mühevolle Arbeit, da sich unter der Blätterschicht hier zu viel Feuchtigkeit sammeln würde. Das wiederum begünstigt unerwünschte Moosbildung.

Wer über einen all zu großen Garten verfügt, der dementsprechend nach Arbeit ruft, dem kann mit einem sogenannten Laubsauger geholfen sein, der mit elektrischem Antrieb oder einem Benzinmotor ausgestattet ist. Ganze Stunden für das Harken und Rechen können hier eingespart werden, weil mithilfe der Druckluft ganze Berge aus Laub zusammen kommen. Von Vorteil für diejenigen, die das Laub nicht einfach nur entfernen, sondern als Winterschutz über die Beete geben will, sind außerdem solche Rechen, deren Aufsatz zugleich als Laubgreifer genutzt werden können.

Diese Phase des fallenden Laubes und wieder zusammen Kehrens, kann sich bis Mitte des Monats November ausdehnen. So muss der Laubbesen immer wieder warten, bis die Bäume einen weiteren Schwung Blätter von sich lassen. Doch zu lange Warten sollte man mit Beginn dieser Arbeit nicht, um die Unfallgefahr auf nassen, rutschigen Wegen zu vermeiden.

Das richtige Düngen im Herbst

Nun ist der Sommer schon eine Weile vorbei und die Hobbygärtner unter uns müssen sich wieder daran machen, ihren Garten und Rasen zu düngen. Doch wie dünge ich im Herbst richtig? die passenden Tipps haben wir für Sie in unserem Ratgeber zusammengefasst. Kein Dünger nach dem Monat August? Die erfahrenen Hobbygärtner wissen sicherlich, dass mehrjährige Pflanzen nach dem Monat August keinen Dünger mehr brauchen. Denn über den Winter stellen sie ihren Wachstum ein und ihre Triebe verhärten – das ist ein eigener Schutzmechanismus, damit sie den Winter überleben können. Doch von Dünger zu Dünger gibt es immer Unterschiede. Im Herbst sollten Sie nur auf die Verabreichung von Stickstoff verzichten, da er das Wachstum fördert. Kalium dagegen dürfen Sie ohne Bedenken einsetzten, denn dieser Nährstoff hat eine ganz andere Wirkung auf die Pflanzen. Nicht nur stärkt Kalium die Zellwände, er reguliert auch den Wasserhaushalt und erhöht die Salzkonzentration in den einzelnen Pflanzenzellen. Das macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber dem winterlichen Frost. Spezieller Herbstdünger für den Herbst Sie haben sich im letzten Frühling geärgert, da ihr sonst so schöner Rasen nach dem langen Winter mitgenommen ausgesehen hat? Das ist normal, denn der Rasen leidet stark unter dem Frost und der Feuchtigkeit des Winters. Dem können Sie aber schon im Herbst vorbeugen. Allerdings sollten Sie beim Händler Ihres Vertrauens nach dem passenden Dünger für den Herbst fragen. Solche Dünger sorgen dafür, dass Ihr Rasen die kalte Jahreszeit gut übersteht und im Frühling wieder schön ist. Kompost als Schutz für Gemüse- und Blumenbeete? Als Schutzschicht für den Winter können Sie auf die Gemüse- und Blumenbeete noch eine Schicht Kompost geben. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, welche Nährstoffe der Boden in Ihrem Garten braucht, können Sie Bodenproben entnehmen und diese analysieren lassen. Bevor Sie die entnommenen Proben ins Labor schicken, sollten Sie vermerken, wie Sie die Fläche nutzen.