Der Wintergarten
Der Winter steht vor der Tür – müssen sie noch ihren Garten winterfest machen? Schade eigentlich, oder? Denn auch oder gerade in der tristen Jahreszeit die Natur ganz gemütlich genießen zu können, hat seine Vorteile. Und realisierbar ist es auch ganz einfach: Mit einem eigenen Wintergarten.
Während die Menschen draußen im Schnee bibbern, drehen sie die Heizung im Wintergarten einfach noch ein bisschen höher und erfreuen sich am Anblick der Schnee-Landschaft bei kuschelig warmen Temperaturen. Wenn die Kübelpflanzen im Garten drohen einzugehen, holen sie sie einfach zu sich in den Wintergarten. Das gleiche gilt natürlich für Topfgemüse – allerdings sollte dieses auf Schädlinge und Krankheiten untersucht werden, da diese sonst auf andere Zimmerpflanzen übergehen könnten.
Viele Hausbesitzer träumen von einem eigenen Wintergarten, befürchten aber astronomische Kosten. Wer aber handwerklich ein bisschen begabt ist, kann auch mit einem preiswerten Bausatzsystem ganz viel Geld sparen. Diese gehen bei etwa 2.000 Euro los, ein von einem Fachbetrieb professionell errichteter Wintergaten kostet hingegen schon zwischen 7.000 und 20.000 Euro.
Die erste Frage beim Bau des eigenen Wintergartens sollte die nach dem Verwendungszweck sein: Möchten sie einen überdachten Garten oder einen richtigen Wohnraum? Optimal sind Süd-Ost- oder Süd-West-Lagen für den Wintergarten, im Norden scheint zu wenig Sonne, so dass im Winter hohe Heizkosten entstehen, im Süden wird es im Sommer viel zu heiß, so dass eine Klimaanlage her muss. Und natürlich brauchen sie eine Baugenehmigung, bevor sie sich an die Arbeit machen dürfen.
Wärmeschutzglas eignet sich hervorragend, um Heizkosten gering zu halten. Holz im Innenbereich erfreut das Auge, Aluminium im Außenbereich ist preiswert und stabil. Wenigstens 10 Prozent der Glasfläche muss zum Lüften geöffnet werden können – sowohl in Bodennähe als auch im Dachbereich. Dann viel Spaß mit ihrem eigenen Wintergarten!
Der Golden Retriever
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Den Golden Retriever kann man leicht am langen, glatten oder auch leicht gewellten Fell erkennen. Die Farbe seines Fells variiert dabei meistens von Gold bis Creme.
Die Rasse entstand in der Mitte des letzten Jahrhunderts hoch oben im Norden Schottlands. Wie alle Retriever wurde auch der Golden Retriever als Jagdhund gezüchtet. Man setzt ihn ein, um geschossene Vögel (häufig auch aus dem Wasser) zu holen. Er ist immer zuverlässig und ausdauernd bei der Suche, noch dazu ist er ein eifriger, durch nichts ablenkbarer Apporteur. Bei der Jagd wird er meistens zusammen mit anderen Hunden eingesetzt. Hier zahlen sich sein sanftes Wesen und Verträglichkeit mit Artgenossen besonders aus. Denn gerade bei der Jagd sind Kampftrieb und Aggressivität den anderen Hunden gegenüber unerwünscht. Außerdem machen dem Golden Retriever auch extreme, nasskalte Witterungsbedingungen nichts aus.
Heute besticht die Rasse vor allem durch ihr ausgeglichenes Wesen und ihre gute Verträglichkeit mit Menschen und ganz besonders mit Kindern. Auch seine Leichtführigkeit und sein starkes Bedürfnis, dem Führer Freude zu bereiten, machen den Golden Retriever zu einem beliebten Familienhund. Die Rasse ist ruhig, geduldig, aufmerksam, und temperamentvoll. Noch wichtiger: Die Golden Retriever sind sehr anpassungsfähig. Diesen Wesensmerkmalen verdanken sie ihre große Beliebtheit auch als Familienhunde.
Die beschriebenen Leichtführigkeit des Golden Retreivers in Verbindung mit seiner hohen Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen ihn auch zu einem zuverlässigen Blinden- oder Gehörlosenfüher. Auch als unbestechlichen Spürhund für Zoll und Kripo, als Lawinen- und Sprengstoffsuchhund und nervenstarken Retter von Erdbebenopfern wird er häufig eingesetzt.
Wer einen Golden Retrievers halten will, soll beachten, dass die Haltung dieser Hunde – wie die aller Jagdhunde – sehr bewegungs- und trainingsintensiv ist. Wenn man die Hunde nicht genug fördert, kann es auch mal vorkommen, dass sie unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln. Daher muss man unbedingt eine sinnvolle Beschäftigung finden, die über das normale Gassigehen hinausgeht.
Das richtige Düngen im Herbst
Nun ist der Sommer schon eine Weile vorbei und die Hobbygärtner unter uns müssen sich wieder daran machen, ihren Garten und Rasen zu düngen. Doch wie dünge ich im Herbst richtig? die passenden Tipps haben wir für Sie in unserem Ratgeber zusammengefasst. Kein Dünger nach dem Monat August? Die erfahrenen Hobbygärtner wissen sicherlich, dass mehrjährige Pflanzen nach dem Monat August keinen Dünger mehr brauchen. Denn über den Winter stellen sie ihren Wachstum ein und ihre Triebe verhärten – das ist ein eigener Schutzmechanismus, damit sie den Winter überleben können. Doch von Dünger zu Dünger gibt es immer Unterschiede. Im Herbst sollten Sie nur auf die Verabreichung von Stickstoff verzichten, da er das Wachstum fördert. Kalium dagegen dürfen Sie ohne Bedenken einsetzten, denn dieser Nährstoff hat eine ganz andere Wirkung auf die Pflanzen. Nicht nur stärkt Kalium die Zellwände, er reguliert auch den Wasserhaushalt und erhöht die Salzkonzentration in den einzelnen Pflanzenzellen. Das macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber dem winterlichen Frost. Spezieller Herbstdünger für den Herbst Sie haben sich im letzten Frühling geärgert, da ihr sonst so schöner Rasen nach dem langen Winter mitgenommen ausgesehen hat? Das ist normal, denn der Rasen leidet stark unter dem Frost und der Feuchtigkeit des Winters. Dem können Sie aber schon im Herbst vorbeugen. Allerdings sollten Sie beim Händler Ihres Vertrauens nach dem passenden Dünger für den Herbst fragen. Solche Dünger sorgen dafür, dass Ihr Rasen die kalte Jahreszeit gut übersteht und im Frühling wieder schön ist. Kompost als Schutz für Gemüse- und Blumenbeete? Als Schutzschicht für den Winter können Sie auf die Gemüse- und Blumenbeete noch eine Schicht Kompost geben. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, welche Nährstoffe der Boden in Ihrem Garten braucht, können Sie Bodenproben entnehmen und diese analysieren lassen. Bevor Sie die entnommenen Proben ins Labor schicken, sollten Sie vermerken, wie Sie die Fläche nutzen.