Der Wintergarten

Der Winter steht vor der Tür – müssen sie noch ihren Garten winterfest machen? Schade eigentlich, oder? Denn auch oder gerade in der tristen Jahreszeit die Natur ganz gemütlich genießen zu können, hat seine Vorteile. Und realisierbar ist es auch ganz einfach: Mit einem eigenen Wintergarten.

Während die Menschen draußen im Schnee bibbern, drehen sie die Heizung im Wintergarten einfach noch ein bisschen höher und erfreuen sich am Anblick der Schnee-Landschaft bei kuschelig warmen Temperaturen. Wenn die Kübelpflanzen im Garten drohen einzugehen, holen sie sie einfach zu sich in den Wintergarten. Das gleiche gilt natürlich für Topfgemüse – allerdings sollte dieses auf Schädlinge und Krankheiten untersucht werden, da diese sonst auf andere Zimmerpflanzen übergehen könnten.

Viele Hausbesitzer träumen von einem eigenen Wintergarten, befürchten aber astronomische Kosten. Wer aber handwerklich ein bisschen begabt ist, kann auch mit einem preiswerten Bausatzsystem ganz viel Geld sparen. Diese gehen bei etwa 2.000 Euro los, ein von einem Fachbetrieb professionell errichteter Wintergaten kostet hingegen schon zwischen 7.000 und 20.000 Euro.

Die erste Frage beim Bau des eigenen Wintergartens sollte die nach dem Verwendungszweck sein: Möchten sie einen überdachten Garten oder einen richtigen Wohnraum? Optimal sind Süd-Ost- oder Süd-West-Lagen für den Wintergarten, im Norden scheint zu wenig Sonne, so dass im Winter hohe Heizkosten entstehen, im Süden wird es im Sommer viel zu heiß, so dass eine Klimaanlage her muss. Und natürlich brauchen sie eine Baugenehmigung, bevor sie sich an die Arbeit machen dürfen.

Wärmeschutzglas eignet sich hervorragend, um Heizkosten gering zu halten. Holz im Innenbereich erfreut das Auge, Aluminium im Außenbereich ist preiswert und stabil. Wenigstens 10 Prozent der Glasfläche muss zum Lüften geöffnet werden können – sowohl in Bodennähe als auch im Dachbereich. Dann viel Spaß mit ihrem eigenen Wintergarten!

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